Wechsel an der Verbandsspitze

Hugo Kreyenbühl aus Niederrohrdorf wurde als Nachfolger von Stefan Jung, Rothrist, zum neuen Präsidenten des Verbandes der Aargauer Gemeindeschreiberinnen und Gemeindeschreiber (AGG) gewählt.

Der scheidende AGG-Präsident Stefan Jung (2. von rechts) und Nachfolger Hugo Kreyenbühl, flankiert von Regierungsrat Urs Hofmann und Renate Gautschy, Präsidentin der aargauischen Gemeindeammännervereinigung
Der scheidende AGG-Präsident Stefan Jung (2. von rechts) und Nachfolger Hugo Kreyenbühl, flankiert von Regierungsrat Urs Hofmann und Renate Gautschy, Präsidentin der aargauischen Gemeindeammännervereinigung (Bilder: mw)

von
Max Weyermann

16. Mai 2018
09:00

Nach 2007 hielt der Verband Aargauer Gemeindeschreiberinnen und Gemeindeschreiber (AGG) wieder eine Generalversammlung auf Windischer Boden ab. Zur 116. GV fanden sich von den insgesamt 476 Mitgliedern deren 249 plus Gäste aus den elf Bezirken im Campussaal ein. 

 

Wahlen, Grüsse, Ehrungen

Im Rahmen der Gesamterneuerungswahlen erhielten acht Vorstandsmitglieder die Bestätigung für eine weitere Amtsdauer von vier Jahren. Mit dem besten Dank für ihren jahrelangen Einsatz wurden vorab Peter Keller, Leibstadt, und Josef Kuratle, Villmergen, verabschiedet. Ihre Nachfolger heissen Christoph Kuster, Oftringen, Daniel Müller, Endingen, und Urs Schuhmacher, Rudolfstetten. Zum neuen Präsidenten wählte die Versammlung Hugo Kreyenbühl, Niederrohrdorf. Er ist seit 2010 Vorstandsmitglied und hatte seit 2012 die Funktion des Vizepräsidenten inne. Er ist der 14. Präsident in der 116-jährigen AGG-Geschichte, was bedeutet, dass seine Vorgänger durchschnittlich neun Jahre im Amt blieben. Kreyenbühl würdigte seinen Vorgänger Stefan Jung, der ab 2010 als Vizepräsident und ab 2012 bis 2018 als umsichtiger Präsident aktiv war. Für seinen während mehr als 20 Jahren für den Verband geleisteten Einsatz verlieh ihm die Versammlung die Ehrenmitgliedschaft. Regierungsrat Urs Hofmann, Vorsteher des Departements Volkswirtschaft und Inneres (DVI), sowie Renate Gautschy, Präsidentin der Aargauischen Gemeindeammännervereinigung, würdigten Jung als verlässlichen Vertreter des AGG. In ihren Grussbotschaften gingen sie zudem auf die zahlreichen aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen auf kommunaler und kantonaler Ebene ein. 

Auch die Windischer Gemeindepräsidentin Heidi Ammon und Bruggs Frau Stadtammann Barbara Horlacher hiessen die Anwesenden willkommen und hoben unter anderem die Bedeutung der Fachhochschule und des Campussaals hervor. Aber auch die in einem jahrelangen Prozess gemeinsam erarbeitete und kurz vor der Genehmigung stehende Revision der Bau- und Nutzungsordnung kam in positivem Sinne zur Sprache. Zudem gaben die beiden «Power-Frauen» interessante Einblicke in ihre Tätigkeit und die dahinterstehende Motivation. Unter dem Traktandum Ehrungen durften eine Gemeindeschreiberin und sieben Gemeindeschreiber, die nach mehr als 20-jähriger Tätigkeit in Pension gegangen sind, ihre Urkunden als Freimitglieder entgegennehmen.

Berater und Coach Arno Ehret referiert über Grundsätze der erfolgreichen Führung
Berater und Coach Arno Ehret referiert über Grundsätze der erfolgreichen Führung

 

Teamklima ist entscheidend

Nach dem offiziellen Teil der Generalversammlung referierte Arno Ehret, ehemaliger Trainer der Schweizer Handballnationalmannschaft, über das Thema «Führen durch Motivation und Leistung auf den Punkt gebracht». Der heute selbständige Berater und Coach hob in seinem rund einstündigen Vortrag die wichtigsten Faktoren für eine erfolgsorientierte Tätigkeit im Spitzensport und in anderen Lebensbereichen hervor. «Für ein Team ist es speziell wichtig, dass man als verschworene Truppe ein Ziel hat, das man gemeinsam anstrebt. Zur Motivation trägt entscheidend bei, dass jedes einzelne Mitglied ernst genommen wird, dass das Umfeld für alle stimmt (Mitarbeiterzufriedenheit in den Bereichen Information, Perspektiven, Entlöhnung, Fürsorge usw.). Dies erfordert von der Führungsperson Einfühlungsvermögen, Offenheit, Bereitschaft zur Bereinigung von Differenzen und zum Loben herausragender Leistungen, Aufrechterhaltung klarer Strukturen, die periodische Durchführung von Ist-Analysen», so Arno Ehret. Die Begegnung auf Augenhöhe beinhaltet nebst der Förderung der vorhandenen Fähigkeiten auch die Einforderung vereinbarter Werte wie zum Beispiel Disziplin. Die Vorbildfunktion des Vorgesetzten spielt dabei eine zentrale Rolle.

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