«Willkommen in der Stadt Brugg»

In Schinznach-Bad geht dank dem neuen Quartierverein die Tradition der Neujahrsapéros weiter – auch nach der Fusion mit Brugg.

Beim Neujahrsapéro wurde auch die ehemalige Kulturkommission verabschiedet, von deren Mitgliedern manche im neuen Quartierverein weitermachen, von links Fredy Amstutz, Robert Lehmann, Rebekka Failla, Susanna Bircher, Romy Meyer, Sonja Müller, Andrea Gerlinger, und Urs Peter
Beim Neujahrsapéro wurde auch die ehemalige Kulturkommission verabschiedet, von deren Mitgliedern manche im neuen Quartierverein weitermachen, von links Fredy Amstutz, Robert Lehmann, Rebekka Failla, Susanna Bircher, Romy Meyer, Sonja Müller, Andrea Gerlinger, und Urs Peter (Bilder: wag)

08. Januar 2020
09:00

Im Juli 2019 hatte die Kulturkommission von Schinznach-Bad für die Zukunft vorgesorgt und angesichts des nahen Zusammenschlusses mit Brugg den Quartierverein Schinznach-Bad gegründet. Er übernahm jetzt auch die Organisation des Apéros am vergangenen Sonntag. 

Als frischgebackene Brugger hatten die aus Schinznach-Bad ja schon am Neujahrstag im Brugger Salzhaus Gelegenheit, auf 2020 anzustossen. Jetzt konnten sie das nochmals tun – zu Hause in der Aula und unter sich. Und es war den Neufusionierten ein grosses Anliegen, denn zahlreich waren sie erschienen. Darüber freute sich Vereinspräsidentin Romy Meyer, die an die Anwesenden appellierte, die für 2020 schon terminierten Anlässe zu besuchen und Mitglieder zu werden.

Dazu forderte auch Barbara Horlacher auf, welche die Anwesenden etwas umständlich noch immer mit «liebe Schinznach-Bader und -Baderinnen» ansprach und «willkommen in der Stadt Brugg» hiess: «Ich bin jetzt auch Ihre Frau Stadtammann.»

Mit den zusätzlichen 1300 Einwohnern werde Brugg nicht nur grösser, sondern auch lebendiger und vielfältiger, hielt Barbara Horlacher fest. «Wir freuen uns über den neuen Stadtteil», sagte sie. Dieser werde bald wie selbstverständlich Teil von Brugg sein, gab sie sich überzeugt. Mit dem Zusammenschluss von Schinznach-Bad und der Stadt Brugg sei ein richtiger und zukunftsweisender Weg mit vielen Vorteilen eingeschlagen worden. «Schinznach-Bad wird seine Identität deshalb nicht verlieren», sagte sie. 

  • René Fiechter: «Auch ich habe als früherer Vizeammann von Schinznach-Bad die Fusion mit Brugg vorangetrieben, zu der es keine Alternative gab. Wir werden auch als Stadtteil von Brugg weiterhin Dorf bleiben.»
    René Fiechter: «Auch ich habe als früherer Vizeammann von Schinznach-Bad die Fusion mit Brugg vorangetrieben, zu der es keine Alternative gab. Wir werden auch als Stadtteil von Brugg weiterhin Dorf bleiben.»
  • Oliver Gerlinger: «Ich freue mich, jetzt zu Brugg zu gehören. Denn als früherer Gemeindeammann von Schinznach-Bad habe ich über viele Jahre darauf hingearbeitet. Schön, dass so viele zum Apéro gekommen sind.»
    Oliver Gerlinger: «Ich freue mich, jetzt zu Brugg zu gehören. Denn als früherer Gemeindeammann von Schinznach-Bad habe ich über viele Jahre darauf hingearbeitet. Schön, dass so viele zum Apéro gekommen sind.»
  • Beatrice Amstutz: «Nach fast zehn Jahren als Präsidentin der Schulpflege von Schinznach-Bad habe ich jetzt mein Amt verloren. Aber ich sehe das auch als Chance. Die Brugger werden das genauso gut machen wie wir.»
    Beatrice Amstutz: «Nach fast zehn Jahren als Präsidentin der Schulpflege von Schinznach-Bad habe ich jetzt mein Amt verloren. Aber ich sehe das auch als Chance. Die Brugger werden das genauso gut machen wie wir.»
  • Maximilian Grabmayer: «Wir sind vor elf Jahren nach Schinznach-Bad gezogen. Leider konnten wir als Deutsche nicht am Referendum über die Fusion teilnehmen. Aber wir schauen optimistisch in die Zukunft.»
    Maximilian Grabmayer: «Wir sind vor elf Jahren nach Schinznach-Bad gezogen. Leider konnten wir als Deutsche nicht am Referendum über die Fusion teilnehmen. Aber wir schauen optimistisch in die Zukunft.»
  • Marianne Windisch: «Ich war anfangs eine Gegnerin der Fusion mit Brugg, hätte lieber eine Lösung mit dem Schenkenbergertal gehabt. Wie dann aber die Fusion im Detail aufgegleist wurde, hat mich positiver gestimmt. Aber distanziert bin ich immer noch.»
    Marianne Windisch: «Ich war anfangs eine Gegnerin der Fusion mit Brugg, hätte lieber eine Lösung mit dem Schenkenbergertal gehabt. Wie dann aber die Fusion im Detail aufgegleist wurde, hat mich positiver gestimmt. Aber distanziert bin ich immer noch.»
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