Winterdienst kann verbessert werden

Ab sofort wird ein John Deere-Traktor der neusten Generation für die verschiedensten Arbeiten in der Gemeinde Villigen im Einsatz sein.

Bei der Fahrzeugübergabe waren anwesend (v. l.) Markus Vogt, Dölf Erdin, Gerhard Collavo, Simon Müller und Peter Gut. In der Mitte Gemeindeammann René Probst und Andreas Baumgartner mit der speziell für diesen Anlass hergestellten Torte
Bei der Fahrzeugübergabe waren anwesend (v. l.) Markus Vogt, Dölf Erdin, Gerhard Collavo, Simon Müller und Peter Gut. In der Mitte Gemeindeammann René Probst und Andreas Baumgartner mit der speziell für diesen Anlass hergestellten Torte (Bilder: ci)

von
Lorenz Caroli

20. April 2018
09:00

Während 21 Jahren hat das im Jahre 1997 angeschaffte Kommunalfahrzeug den Dienst versehen. Der Fendt F380GT ist in die Jahre gekommen und erfüllt die gesetzlichen Vorschriften nicht mehr in allen Teilen. Im Winterdienst stiess man an Grenzen. Zusätzlich häuften sich die Reparaturen. Deshalb wurde an der Gemeindeversammlung im Dezember 2017 ein Kredit über 150'000 Franken für einen neuen Kommunal-Traktor bewilligt. Es wurden Offerten eingeholt und mit den Anbietern verhandelt. Bei der Firma Baumgartner Landmaschinen GmbH in Tegerfelden fand man einen geeigneten Traktor. Der erworbene John Deere 5100R ist ein Vorführfahrzeug und kostet 120'000 Franken. Der Katalogpreis des ersetzten Fendt-Traktors betrug damals 160'000 Franken. 

 

Moderne Ausrüstung

Andreas Baumgartner erklärte, dass der abgelieferte Traktor von der neuesten Generation ist. Er erfüllt selbst Partikelfiltervorschriften, die noch gar nicht in Kraft sind. Eine Messung ergibt die Schadstoffanzeige Null. Die Vorderachsfederung passt sich den Geländeunebenheiten an. Die Gänge können automatisch, oder bei speziellen Bedürfnissen auch manuell geschaltet werden. Der 4-Zylinder-Motor leistet 100 PS. Der Traktor ist ein starkes und wendiges Fahrzeug. Dank dem Radabstand von 2,25 Metern und einer speziellen Achsbewegung hat er einen engen Wendekreis von nur 3,75 Metern und kann enge Stellen gut erreichen. Das Ein- und Aussteigen ist mühelos möglich. Die Lenksäule ist in Höhe und Neigung verstellbar, sodass der Fahrer eine angenehme Sitzposition vorfindet. Auf einem bequemen Beifahrersitz kann eine weitere Person mitfahren. In der Kabine sind die Bedienungselemente übersichtlich angeordnet. Die Panoramafrontscheibe erweitert die Sichtverhältnisse nach vorn optimal und erlaubt ein genaues Arbeiten. Beachtlich ist die Dimension der Hinterräder. Bei einer Breite von 54 cm ist der Bodendruck auf die Fahrbahn sehr klein, sodass es auf Feldwegen oder im Feld keine tiefen Furchen geben wird.

 

Viele Einsatzmöglichkeiten

Der Traktor wird hauptsächlich im Winterdienst sehr gut verwendbar sein, aber er ist universell einsetzbar. Im Moment ist er für den Winterdienst ausgerüstet. Ein Frontlader wird noch geliefert, sodass damit verschiedene notwendige Arbeiten ausgeführt werden können. Die Mannschaft um Gemeindewerkleiter Dölf Erdin freut sich mit einem so modernen Fahrzeug arbeiten zu können.

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