Roadrunner am Stadtfest

Der Roadrunner, die fahrbare Open-Air-Bühne der AKB, ist Eyecatcher und Publikumsmagnet. Er macht während sechs Tagen am Brugger Stadtfest halt.

Roadrunner im Simmengut: Andreas Schreiber, Marc Sandmeier und Jürg Baur (v.l.) freuen sich auf sechs unvergessliche Tage, u. a. mit den musikalischen Highlights Stress und Span, die am 31. August auf der AKB Bühne auftreten (Bild: sha)

von
Stefan Haller

14. August 2019
08:00

Der Roadrunner

Was 2013 zum 100 Jahre-Jubiläum der Aargauischen Kantonalbank als einmaliger Anlass geplant war, ist mittlerweile im Aargauer Openair-Kalender nicht mehr wegzudenken: Der AKB Roadrunner, ein imposanter Truck mit Konzertbühne, gibt Jahr für Jahr für stimmungsvolle Sommerabende mit Gratis-Live-Konzerten sorgt. Seit es ihn gibt, war der Roadrunner jedes Jahr in Brugg zu Gast: 2013 am letzten Brugger Stadtfest, 2014/15 am slow-Up und 2016/17/18 am Zapfenstreich.

«Der Roadrunner ist auch in Brugg längst ein Markenzeichen», ist Andreas Schreiber, Regionalleiter der AKB Brugg, überzeugt. Warum dies so ist, weiss er spätestens seit dem letzten Jugendfest. «Viele Leute haben den Roadrunner am Zapfenstreich vermisst. Für mich war diese Enttäuschung gleichzeitig das grösste Kompliment.» Zum Glück konnte Schreiber alle vertrösten: Vom 23. August bis 2. September wird der Roadrunner nämlich fest im Brugger Simmengut installiert und gibt damit das längste Gastspiel seiner Geschichte in der Prophetenstadt. 

 

«Wir möchten der Bevölkerung etwas zurückgeben»

Das finanzielle Engagement der AKB am Stadtfest und mit dem Roadrunner ist erheblich, wie Schreiber fast schon beiläufig erwähnt. Es sei dieses Jahr eines der ganz grossen kulturellen Engagements der Bank. Andreas Schreiber sagt: «Für uns ist das eine Herzensangelegenheit. Wir sind eine Brugger Bank mit sehr langer Tradition und möchten der Bevölkerung gerne etwas zurückgeben. Und wie liesse sich Dankbarkeit besser ausdrücken als im Rahmen eines Festes?» In der Tat wurde der Brugger Regionalsitz der Aargauischen Kantonalbank bereits im Gründungsjahr der AKB eröffnet. 1913 ist die AKB aus der bereits im 1854 gegründeten Aargauischen Bank entstanden. Der Sitz an der Bahnhofstrasse 23 wurde 1933 gebaut und ist seither mehrfach umgebaut und vergrössert worden, letztmals im Jahr 2017. 

 

OK ist dankbar

Damit am Stadtfest überhaupt grosse Namen auftreten können, braucht es das Engagement von Hauptsponsoren wie der AKB und vielen andern. «Wir schätzen dieses hohe finanzielle Engagement sehr», betont Stadtfest-OK-Präsident Jürg Baur. Er fährt fort: «Wir wollten unbedingt an jedem Festwochenende einen nationalen Gig. Dank dem Sponsorenbeitrag der AKB konnten wir Stress am Stadtfest engagieren.» Baur erwähnt auch: «Ich bin froh und stolz, dass wir am Stadtfest 2019 die AKB mit dem Roadrunner als starke Partnerin und Grosssponsorin im Rücken haben.»

Kein Zweifel: Stress, der wohl bekannteste Schweizer Rapper aus Lausanne, und die Berner Mundartrocker Span («Louenesee», «Campari Soda») sind die beiden Highlights auf der AKB Bühne im Simmengut. Sie treten am Samstag, 31. August, ab 19 Uhr auf. Im Simmengut wird aber an allen sechs Stadtfesttagen die Post abgehen. Rund um den Roadrunner entsteht eine Festbeiz in Form eines Chaletdörfli. Diese wird in Zusammenarbeit mit der AKB vom Volleyballclub «Wildsäu» aus Birmenstorf betrieben. «Wir sind volle sechs Tage am Start», betont Andreas Schreiber, «zwar haben wir den Roadrunner auch während dem ganzen Stadtfest 2013 bespielt – damals noch beim Storchenturm – aber 2019 wird alles noch eine Schuhnummer grösser sein!»

 

Immer gern in Brugg

Seit seinem Bestehen fanden rund 120 Konzerte auf dem Roadrunner statt, weiss Marc Sandmeier, Sponsoring- und Eventmanager der AKB. Stars wie Baschi, Stephanie Heinzmann, Hecht, Kunz, Ritschi, Pegasus und Trauffer haben ihn schon bespielt. «Patent Ochsner stünden noch ganz oben auf meiner Wunschliste», verrät Sandmeier.

Der 16,5 Meter lange und 22 Tonnen schwere Lastwagen gehört einer Luzerner Firma und die Technik besorgt ein Aarauer Unternehmen. «Es ist uns wichtig, dass der Roadrunner in Zusammenarbeit mit regionalen Lieferanten betrieben und nachhaltig eingesetzt werden kann», so Sandmeier, «unnötige Fahrten werden vermieden!» Der CO2-Verbrauch werde durch die Aargauer Klimastiftung Fair Recycling kompensiert. 

Sandmeier freut sich: «In Brugg ist der Roadrunner stets Teil eines Festes. Der Truck zusammen mit der Bühne sorgt für eine spezielle Atmosphäre. Ziel des Roadrunners sei es, einem breiten Publikum Gratiskonzerte zu bieten. Gerade Familien fühlen sich von diesem Angebot angesprochen. Der Truck mit Bühne ist längst kein Geheimtipp mehr.

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