Jura Cement ging unter die Leute

Am Vältner Pfalz-Märt vom 8. September war die Wildegger «Zementi» mit einem Stand vertreten. Die JCF-Vertreter verschenkten «Steibruchöpfel», lichteten Marktbesucher zusammen mit dem Tyrannosaurus ab und hatten viel Freude an den vielfältigen Gesprächen.

Im Pfalz-Märt-Fieber (v. l.): Marcel Bieri, Vanessa Wippich, Peter Geissmann und Rainer Saxer am Stand der Jura Cement
Im Pfalz-Märt-Fieber (v. l.): Marcel Bieri, Vanessa Wippich, Peter Geissmann und Rainer Saxer am Stand der Jura Cement (Bilder: zVg)

von
Susanne Wild

10. Oktober 2018
09:00

Video zur Steinbruchauffüllung

Seit Sommer 2017 ist die Auffüllung der Oberegg im Gang. Zu diesem Zweck sind kilometerlange Förderbandanlagen installiert worden, die das Füllmaterial in die Oberegg transportieren. Das aufwändig produzierte Video zeigt in eindrücklichen Bildern, wie die Auffüllung vor sich geht. Es kann auf der Website zukunft-steinbruch.ch betrachtet werden.

Mehr Informationen

Über 1000 «Steibruchöpfel» haben die Jura-Cement-Mitarbeitenden am Pfalz-Märt an Besucherinnen und Besucher abgegeben, interessante Gespräche geführt, Hände geschüttelt, Fotos gemacht, die «Zementi» vorgestellt – und viel Freude gehabt und verbreitet. Der Pfalz-Märt findet seit dem Jahr 2000 alljährlich an der Pfalzstrasse in Veltheim statt: Am 2. Samstag im September zeigen Bauernbetriebe und Handwerker ihre Produkte an diesem Markt. Der publikumsnahe Verkauf von Hochstamm-Produkten, naturnah produzierten Lebensmitteln und regionalem Kunsthandwerk ist der ursprüngliche Sinn des Pfalz-Märts. Doch was hat die Jura-Cement-Fabriken AG damit zu tun? 

«Wir wollten mit den Anwohnern – unseren Nachbarn – ins Gespräch kommen und als Menschen, die wir sind, wahrgenommen werden», erklärt Vanessa Wippich, Projektleiterin bei der JCF. Zusammen mit Doris Balmer, Assistentin der Geschäftsleitung, hat sie den Marktauftritt der Wildegger «Zementi» organisiert. Nachdem die JCF dem Pfalz-Märt bisher erst als Sponsorin verbunden war, sei es dieses Jahr an der Zeit gewesen, sich auch persönlich mit einem Stand zu engagieren und zu präsentieren. «Wir gehören zwar zu einem irischen Grosskonzern, sind aber eine bodenständige Schweizer Firma», betont Doris Balmer. «Das wollten wir mit unserer Präsenz am Markt einmal mehr unterstreichen.» 

 

 

Liebevoll als «Steibruchöpfel» deklariert: die Äpfel aus der Steinbruch-Plantage
Liebevoll als «Steibruchöpfel» deklariert: die Äpfel aus der Steinbruch-Plantage

 

Gute Gespräche mit Anwohnern

Sie stiessen bei den rund 3000 Marktbesuchern auf grosses Interesse. Die Äpfel, mit einem eigens kreierten Aufkleber als «Steibruchöpfel» deklariert, kamen frisch gepflückt von Samuel Schmids Apfelkultur im Steinbruch. Allein dies überraschte viele Standbesucher: Dass im Steinbruch Apfelbäume gedeihen und sorgfältig gepflegt werden, ist vielen nicht bekannt. Dass der Steinbruch reich an Fossilien aus verschiedenen Epochen der Weltgeschichte ist, schon eher. Die am Stand gezeigten Versteinerungen riefen trotzdem Erstaunen hervor ob der Vielfalt der Lebensformen, die einst Fauna und Flora der Region prägten. Von verschiedenen Klimabedingungen zeugten das «Steinbruchmonster» – ein kolossaler Saurier der Gattung Tyrannosaurus – und ein Mammut. Die beiden Urviecher waren vereint in einer Fotomontage, die als Kulisse für die «Fotobox» diente, in der sich die Besucher ablichten lassen konnten.

Dass im Gespräch mit Anwohnern auch kritische Fragen gestellt werden durften, war den Initiantinnen der JCF sehr wichtig. «Wir wollen uns unangenehmen Fragen auch im direkten Kontakt mit den Menschen stellen», sagt Doris Balmer. «Es waren gute Gespräche, die sich daraus ergaben.» Doris Balmer und Vanessa Wippich waren natürlich nicht die einzigen Vertreterinnen des Wildegger Unternehmens am Stand. Das Marktteam bestand aus insgesamt sieben JCF-Mitarbeitenden aus allen Unternehmensstufen und -sparten – selbst Marcel Bieri, Leiter Produktion, plauderte am Stand mit dem Marktpublikum. Das Team machte auch Werbung für die Steinbruchführungen und zeigte das extra für den Pfalz-Märt produzierte Video über die Auffüllung des Steinbruchs Oberegg (siehe Infobox).

Das Publikum sei so zahlreich zum Stand geströmt, dass die Äpfel knapp zu werden drohten, wie Vanessa Wippich ausführte – ganz entgegen ihrem Eindruck während der Vorbereitungen, dass 1000 Äpfel wohl viel zu viel sein würden. Doch es sollte reichen: «Um 17 Uhr haben wir den letzten Apfel verschenkt.»

Kommentare (0)

Keine Kommentare gefunden!
Unternehmen

Dranbleiben, bis alles optimal läuft

Jürg Hitz ist einer von sieben Mitarbeitern, die 2018 auf 30 Jahre Tätigkeit für... Weiterlesen Kommentare

Unternehmen

Verkehrskonzept für das JCF-Areal

Die Jura-Cement-Fabriken AG setzt in allen Belangen auf Sicherheit. Nach einer... Weiterlesen Kommentare

Unternehmen

Bessere Abluft in der Zementi

2017 zeigten Messungen im Werk Wildegg der JCF, dass beim Brennen von... Weiterlesen Kommentare

Unternehmen

Schüler überwinden den Röstigraben

Die «Schülerstiftung» der Jura Cement tritt gegen den «Röstigraben» an: Sie... Weiterlesen Kommentare

Unternehmen

Auf Infotour durch den Steinbruch

Steinbrüche bieten eine ungeahnte Vielfalt an Lebensräumen für Flora und Fauna.... Weiterlesen Kommentare

specials

«Sie haben gute Arbeit geleistet!»

An der Hochschule für Technik der FHNW stellten die Absolventen des... Weiterlesen

region

Schon wieder mehr Kandidaten als Sitze

Bereits im 2017 stellten sich sieben Kandidaten für fünf Gemeinderatssitze in... Weiterlesen

blog

1913 – Was ich unbedingt noch erzählen wollte – Florian Illies

Zum Jahresbeginn tauchen wir mit Florian Illies noch einmal tief in dieses... Weiterlesen